Thülsfelder Talsperre

Die Landschaft rund um die Thülsfelder Talsperre bietet viele Möglichkeiten, sie aktiv zu genießen vom Schwimmen, Reiten oder Radfahren bis zum Nordic Walking, Angeln oder Golfen. Während des ganzen Jahres haben Sie außerdem die Möglichkeit an verschiedenen Landschaftsführungen zu attraktiven Themen teilzunehmen.

 

Weitere Informationen zur Freizeitgestaltung finden sie unter Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfeld Talsperre. 

 

Sie finden uns, indem sie in die Straße  "Im Katzenberg" eingeben. Die Straße führt gerade auf die Talsperre zu und hat am Ende eine Rechts-Kurve. In dieser Kurve biegen sie links in die Straße "Am Fischerheim" ab. Die Straße "Am Fischerheim" ist nicht im NAVI zu finden.



Entfernungen

  

Ärzte 8 km

Bahnhof 11 km

Bus 300 m

Einkaufsmöglichkeit 8 km

Flughafen 92 km

Nachtleben 12 km

Ortsmitte 8 km

Restaurant 100 m

Strand 100 m

Wasser 100 m

Oldenburg 35 km

Bremen 80 km

Nordseeküste 80 km

Leer, Emden, Holland 60 km


Die Thülsfelder Talsperre ist ein Stausee zwischen Cloppenburg und Friesoythe im Oldenburger Münsterland. Sie grenzt an die Gemeinden Friesoythe, Garrel und Molbergen und wurde zwischen 1924 und 1927 errichtet um die Uferregionen der Soeste vor Überschwemmungen zu schützen. Mit einem Stauinhalt von 10,8 Millionen Kubikmetern zählt sie zu den großen Talsperren und ist nach der Talsperre Brohm der nördlichste Stausee Deutschlands. Die Talsperre entstand durch einen Beschluss des Oldenburger Landtags von 1923, da die Soeste bei starkem Regen oder Schneeschmelze das Wasser in ihrem schmalen Flussbett nicht abführen konnte. Das führte im Bereich Friesoythe regelmäßig zu Überschwemmungen. Mit den Bauarbeiten zur einzigen Talsperre im niedersächsischen Flachland, die zunächst dem Hochwasserschutz diente, wurde 1924 begonnen. Sie entstand bei Thülsfelde an einer natürlichen Geestenge. Der dabei errichtete 3,1 km lange Staudamm hat eine 70 m breite Sohle und eine Höhe von 9 m. Bei Vollstau beträgt die Wassertiefe 5 m.Heute dient die Talsperre auch der Niedrigwasseraufhöhung der Soeste sowie des Küstenkanals, der Naherholung, der Sportfischerei und dem Naturschutz. Als Hochwasserschutzraum werden 3,52 Mio. m³ vorgehalten. Der Stausee ist ein typischer Flachlandsee, der ausgedehnte Flachwasserzonen hat. Diese sind ein wertvoller Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Das 462 Hektar große Naturschutzgebiet umfasst auch Sand-, Heide- und Waldflächen. Ein Lehrpfad mit 19 Stationen führt über einen zehn Kilometer langen Rundwanderweg um die Talsperre.Die Anlage wird vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Betriebsstelle Cloppenburg, betrieben. Auch gibt es einen „Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfeld Talsperre“ in Cloppenburg.